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Dezentral arbeiten mit Microsoft Teams im Anwendungsbeispiel

Arineo GmbH: Mit Teams weltweit telefonieren

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Externe Telefonie via Microsoft Teams im Anwendungsbeispiel: die Cloud-Telefonie schafft beim IT-Dienstleister Arineo mobile Arbeitsplätze und verbessert die Erreichbarkeit. Dank der neuen Lösung sind Anrufe stabiler und kostengünstiger und Abstimmungen deutlich effizienter.

Während der Corona-Krise hat sich die Zusammenarbeit nicht nur ins Homeoffice, sondern insgesamt in die virtuelle Welt verlagert. Digitale Kollaborationstools mit Chat- und Video-Funktionen erleben derzeit einen regelrechten Boom in der digitalen Arbeitswelt. Microsoft Teams als Teil der Microsoft-365-Suite konnte seine Nutzerzahlen laut Microsoft innerhalb nur einer Märzwoche von 32 Millionen auf 44 Millionen steigern.

Anwendungsbeispiel: Mit Microsoft Teams extern telefonieren

Unter dem Slogan „IT für die Zukunft der Arbeit“ implementieren die 285 Mitarbeiter des IT-Dienstleisters Arineo vorwiegend Microsoft- und SAP-Lösungen. Neben dem Hauptsitz in Göttingen unterhält Arineo neun weitere deutsche, eine dänische und zwei österreichische Standorte sowie eine Vertretung im chinesischen Shanghai. Seit der Gründung 2018 wickelt Arineo mit Hilfe der Telekom sowohl die interne als auch externe Telefonie über Microsoft Teams ab. Mit Microsoft 365 und auf Grundlage eines Deutschland LAN Connect IP- und SIP-Trunk-Anschlusses der Telekom verbinden Session Border Controller (SBC) und Media Gateway das Telekomnetz mit der Software von Microsoft. Auf diese Weise lassen sich die Telefonfunktionen von Teams weltweit nutzen.

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Effiziente Erreichbarkeit und Anrufsteuerung

Am Hauptsitz des Unternehmens in Göttingen war bei Bezug keine klassische Telefonanlage vorgesehen. Stattdessen wünschte sich das Start-up eine Integration der internen und externen Telefonie in die bereits vorhandene und implementierte Collaboration-Software Microsoft Teams. Eine Lösung, die sich mittels SIP-basierter Telefone und entsprechender Router unkompliziert umsetzen ließ: Dank eines glasfaserbasierten Deutschland LAN Connect IP- und SIP-Trunk-Anschlusses der Telekom lassen sich selektiv Rufnummern über den Session Border Controller zu Microsoft Teams routen. Das so genannte Direct Routing fungiert als Verbindungspunkt für die Telefoninfrastruktur in die Office-365-Cloud. Eingehende und ausgehende Anrufe werden über den Microsoft-Teams-Client an den Endbenutzer weitergeleitet. Unternehmen, die so ihre Kommunikation über Microsoft Teams realisieren wollen, müssen den Telefonanbieter nicht wechseln. Die Telekom bietet Direct Routing für Microsoft Teams über die Lizenz „Office 365 Telefonanlage“ an. Mit Teams bleiben die Arineo-Mitarbeiter nun mit ihrer Festnetznummer auch unterwegs oder im Homeoffice immer erreichbar. Funktionen wie die Anrufverteilung im Team ermöglichen jederzeit eine effiziente Erreichbarkeit und Anrufsteuerung. Gespräche annehmen, vermitteln und weiterleiten läuft dann über den Microsoft Teams Client und das Telefonie-Add-in. „Dank der Telefonie-Integration können sämtliche Microsoft-Teams-Nutzer alle Telefonanschlüsse der Welt anrufen und von diesen angerufen werden“, sagt Marco Sörgel, Bestandskundenmanager bei Arineo. „Das spart Zeit und Geld und erhöht Komfort und Effizienz.“

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Komfortable Rufumleitung aufs Smartphone

Auf Dienstreisen können die Arineo-Mitarbeiter die Telefonie mitnehmen – Anrufe auf der Bürofestnetznummer kommen auch auf dem Smartphone an. Per Mausklick oder Touch lassen sich laufende Gespräche halten oder auf das Mobilgerät verlegen: Über die Microsoft Teams App telefonieren und arbeiten Mitarbeiter einfach unterbrechungsfrei weiter. Durch Nutzung der Einwahlkonferenz-Option können internationale User weltweit lokale Einwahlnummern für Konferenzen nutzen. Direct Routing zu Microsoft Teams lässt sich in Verbindung mit TK-Anlagen einsetzen, ohne dabei die klassischen TK-Geräte in Teams einbinden zu müssen: Es erlaubt die Kopplung des öffentlichen Telefonsystems über einen Session Boarder Controller mit dem Microsoft-Telefonsystem. Dies ermöglicht die Anbindung eines beliebigen SIP-Trunks oder einer kundeneigenen Telefonanlage inklusive analoger Endgeräte.

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Arineo als Telekom-Partner

Durch die Verbindung der Möglichkeiten von Microsoft Teams im Anwendungsbeispiel mit den Vorteilen externer Telefonie nutzt das Unternehmen eine moderne Kommunikationszentrale, die in die Anwendungswelt von Microsoft integriert ist. „Wir kennen die Produkte, wir kennen die Technologie, wir kennen die Lösungen. Für uns war es deshalb klar, dass wir mit diesem Produkt in das Tagesgeschäft gehen werden“, sagt Sörgel. Für den Göttinger IT-Dienstleister ist die externe Telefonie via Teams zudem eine naheliegende Lösung, weil Arineo als Telekom-Partner von der Telekom lizensierte Microsoft-Produkte vertreibt.

KUNDENSTECKBRIEF ARINEO GmbH

Name: Arineo GmbH

Gründung: 2018

Hauptsitz: Göttingen

Mitarbeiter: 285

DEUTSCHE TELEKOM UND ARINEO GmbH

Die Aufgabe: Da beim Bezug der Arineo-Zentrale in Göttingen keine klassische Telefonanlage vorgesehen war, galt es, eine auch extern nutzbare Telefonie auf Softwarebasis zu installieren. Dabei sollte mittels eines Session Border Controllers das Telekom-Telefonnetz mit dem Netz von Microsoft verbunden werden.

Die Lösung: Auf Basis eines Deutschland LAN Connect IP-Anschlusses und der zusätzlichen Bereitstellung eines Deutschland LAN SIP-Trunk-Anschlusses stellte die Telekom mittels SBC und Media Gateway den Anschluss zur Collaboration-Software Microsoft Teams her. Die Kanäle für gleichzeitige Gespräche sind flexibel skalierbar und laufen im hoch verfügbaren, redundanten Telefonnetz der Telekom. 

Die Vorteile: Arineo sparte sich die aufwändige Integration einer klassischen Telefonanlage und profitiert seitdem von der kompletten Integration der externen Telefonie in Microsoft Teams inklusive mobiler Arbeitsplätze. Eine zusätzliche Hardware wird nicht benötigt – alles läuft in der Cloud.