DE
EN

Moderne Verwaltung dank Digitalisierung

IHK München: Neue Anforderungen in Rekordzeit umgesetzt

Geschätzte Lesedauer: min

So geht Digitalisierung bei einer Körperschaft des öffentlichen Rechts: Die IHK München setzt seit 2020 auf die Open Telekom Cloud und erfüllt dank der modernen Infrastruktur die Anforderungen des Onlinezugangsgesetzes.

Als Körperschaft des öffentlichen Rechts in die Cloud? Gemeinsam mit der Telekom fand die IHK für München und Oberbayern einen Weg ihre technische Infrastruktur zu modernisieren und die hohen Datenschutzanforderungen auch in der Cloud erfüllen zu können.

Seit dem Umstieg auf die Open Telekom Cloud betreibt die IHK München eine noch größere Anzahl an Services für Unternehmer, Gründer und Auszubildende einfach im Netz. Der Fall zeigt: Öffentliche Verwaltung funktioniert trotz hoher Datenschutzanforderungen auch in der Cloud – wenn man den richtigen Digitalisierungspartner hat.

Auslöser für den Umzug in die Open Telekom Cloud war das Onlinezugangsgesetz. Es verpflichtet die IHK München als kundenbezogene Institution dazu, viele Services auch online anzubieten. Für eine umfassende Digitalisierungsstrategie waren die veralteten On-Premise-Server der Handelskammer jedoch nicht mehr geeignet.

Auch interessant: ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs AG: Abgesichert in die Zukunft

Aber auch der Umzug in die Cloud stellte die IHK vor beträchtliche Herausforderungen. Denn für eine Körperschaft des öffentlichen Rechts gelten neben der DSGVO weitere spezielle Datenschutz- und Compliance-Anforderungen. So ist die IHK aufgrund ihrer hoheitlichen Aufgaben, etwa in der Aus- und Weiterbildung, dem Berufsgeheimnis verpflichtet. Ein Cloudanbieter außerhalb Europas mit starren Geschäftsbedingungen schied daher aus. „Mit der Telekom haben wir einen Partner in Deutschland gefunden, der nicht nur unsere Datenschutzanforderungen erfüllt hat, sondern sich zudem ganz individuell auf unsere Herausforderungen als Körperschaft des öffentlichen Rechts eingestellt hat“, sagt Roberto Schumann, IT-Leiter der IHK München. So wurden auch die zuständigen Mitarbeitenden bei der Telekom auf das Berufsgeheimnis der IHK verpflichtet, damit der Cloudgang starten konnte.

Flexible Infrastruktur und Plattform

2020 meisterte die IHK gemeinsam mit der Telekom den Umstieg von den eigenen Servern in die Cloud und profitiert heute von einer flexiblen, sicheren und wirtschaftlichen Cloudumgebung. Aufgrund der Cloud-Leistung Infrastructure-as-a-Service (IaaS) muss die IHK keine eigene Hardware mehr zeit-, personal- und kostenintensiv betreuen. Zudem erlaubt IaaS der IHK, zusätzliche Serverkapazitäten flexibel und kosteneffizient hinzu- und abzubuchen. Für ihre Online-Dienste nutzt die IHK zudem das Angebot Platform-as-a-Service, etwa für Datenbanken sowie Backup- und Storage-Dienste in der Cloud.

Insgesamt betreibt die IHK in der Open Telekom Cloud zehn verschiedene Tenants. Das ist nicht nur für die Entwicklung und den Rollout neuer Anwendungen praktisch. Die IHK München betreibt zudem die Webseiten des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages und benötigt hierfür getrennte Umgebungen. Ein aufwändiges Cloudgebilde, das bestens funktioniert.

Vorbild für den öffentlichen Sektor

Der Cloudgang der IHK München könnte Schule machen. Zahlreiche IHKs könnten nun einen ähnlichen Weg einschlagen. Aber auch im gesamten öffentlichen Sektor wollen die Münchener Vorbild sein. „Als Körperschaft des öffentlichen Rechts sind wir ein Vorreiter mit unserer digitalen Infrastruktur. Auch dank der Telekom und ihrer individuellen Lösungen“, so Schumann.

KUNDENSTECKBRIEF IHK München und Oberbayern

Name: Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern

Gründung: 1842

Hauptsitz: München

Mitarbeiter: 440

DEUTSCHE TELEKOM UND IHK MÜNCHEN UND OBERBAYERN

Die Aufgabe: Die IHK München stand vor der Aufgabe, die Anforderungen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) umzusetzen. Zwar verfügte die Körperschaft des öffentlichen Rechts bereits über einzelne Online-Angebote. Die veralteten On-Premise-Server der IHK waren für eine groß angelegte Digitalisierung aber nicht geeignet. Eine Cloudlösung wiederum musste datenschutzkonform sein.

Die Lösung: Die Open Telekom Cloud bot der IHK München mit IaaS und PaaS die dringend benötigte, moderne Infrastruktur für eine umfassende Digitalisierung. Fristgerecht konnte die IHK München so ihre Websites technisch modernisieren, die erste Phase des OZG (2020) umsetzen und kann auch künftige Rollouts schneller und einfacher umsetzen.

Die Vorteile: Sicher, flexibel und wirtschaftlich: Die Open Telekom Cloud bietet nicht nur eine moderne Infrastruktur, sondern erfüllt zudem die strengen Auflagen, die für Körperschaften des öffentlichen Rechts gelten. Zudem fand die Telekom eine individuelle Lösung, um auch das hoheitliche Berufsgeheimnis der IHK zu befolgen.

Infrastruktur und Plattform

Die IHK München nutzt Infrastucture-as-a-Service und Platform-as-a-service aus der Open Telekom Cloud. Durch die Cloud-Infrastruktur muss die IHK keine eigene Hardware mehr zeit-, personal- und kostenintensiv betreuen. Zudem erlaubt die Cloudumgebung der IHK, zusätzliche Serverkapazitäten flexibel und kosteneffizient hinzu- und abzubuchen. Für seine Online-Dienste nutzt die IHK zudem Platform-as-a-Service der Telekom, etwa für Datenbanken sowie Backup- und Storage-Dienste in der Cloud.

IHK für München und Oberbayern

Die IHK für München und Oberbayern ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts – eine Einrichtung aus der Wirtschaft in der Region für die Wirtschaft in der Region. Sie vertritt die Interessen von rund 410.000 Mitgliedsunternehmen gegenüber Politik und Verwaltung und unterstützt im unternehmerischen Alltag. Außerdem übernimmt die IHK verschiedene vom Staat übertragene Aufgaben. Sie wurde 1842 gegründet und hat 440 Mitarbeitende.

Kögel Bau: Alle Bauprojekte im Blick behalten
DIGITALISIERUNG. EINFACH. MACHEN. #undefined<br>Podcast: Digital X 2021 - Digitalisierung erleben
Hagen Rickmann: „Erfolgskurs trotz Unsicherheit - rein ins digitale Tun!"