Business Resilience: eine Studie und ein Beispiel

Personen im Video

  • Gunnar Sohn
  • Bernhard Steimel

Wie die Eifel zum Mekka der 3D-Metall-Szene wurde

Ein Theoretiker und zwei Männer, die etwas gewagt haben: Bernhard Steimel berichtet aus seiner Studie zu Business Resilience und erklärt, welche Aspekte dazu führen, dass Unternehmen gut durch Krisenzeiten kommen. Christoph Krause stellt mit Lightway 3D einen Betrieb vor, dem genau das gelungen ist.

Der digitale Nomade Bernhard Steimel sitzt derzeit in der Provence am Fuße des Mont Ventoux, den er bisher aber nur mit dem E-Bike erklommen hat. In der heißen Phase seiner Studie zum Thema Business Resilience kommt der Analyst nicht dazu, sich auf sein Rennrad zu schwingen und den Berg auf die harte Tour zu bezwingen. Dabei ist „harder“ der erste Aspekt von vieren, die ein resilientes Unternehmen ausmachen: Unternehmen, die rechtzeitig harte Entscheidungen treffen, haben in Krisenzeiten die Nase vorn. Danach kommen die Eigenschaften „schneller“, „stärker“ und „smarter“.

Das Unternehmen Lightway 3D, in der Eifel an der A61 zwischen Köln und Koblenz gelegen, scheint die Strategien von Bernhard Steimel intuitiv richtig umgesetzt zu haben. Die Gründer Thomas Hilger und Pascal Schäfer kommen aus der Metallbearbeitung, aus der klassischen CNC-Zerspanung. In Kombination mit additiver Fertigung deckt der Betrieb ein großes Spektrum an Bauteillösungen ab und liefert leichte, komplexe Bauteile – in kurzer Zeit. Da Kunden das Potenzial von 3-D-Bauteilen oft noch nicht erfassen, setzt sich Lightway 3D mit ihnen zusammen, fragt nach den Problemen und erarbeitet innovative, passgenaue Lösungen. Ihr Konzept geht auf: Von 2019 auf 2020 konnte das Unternehmen seinen Umsatz um 53 Prozent steigern. Wie Thomas Hilger die Lernkultur in Deutschland einschätzt und wie Wissenstransfer in seinem Unternehmen abläuft, erklärt er im Gespräch mit DIGITAL X.

St. Augustinus Gruppe: Sichere Kommunikation über Messenger-App