Ralf Rottmann: Man sollte Clubhouse nicht unterschätzen

Personen im Video

  • Gunnar Sohn
  • Ralf Rottmann

Warum sollten Unternehmen jetzt im #Clubhouse dabei sein? 

Serial Entrepreneur und Internetenthusiast Ralf Rottmann und Gunnar Sohn sind sich über Clubhouse einig: Schon lange sind die beiden nicht mehr so fasziniert von einem neuen Format gewesen wie von dieser neuen Kommunikationsinfrastruktur, die gerade die Medienlandschaft nachhaltig aufmischt.

Er gibt es zu: Er wischte zu Beginn weiter. Als Ralf Rottmann aber verstand, welche bahnbrechende Entwicklung sich mit dem Start von Clubhouse vollzog, wollte er unbedingt dabei sein: „Ich hatte einen heftigen Anfall von FOMO, der ‚fear of missing out‘, bin aber zum Glück so gut vernetzt, dass ich gleich eine Einladung bekam und mitmachen konnte. Seitdem wohne ich praktisch dort.“

Die App in Kürze erklärt: Gegründet wurde die Audio-Plattform von zwei US-amerikanischen Social-Media-Insidern und lief erst nur unter iOS, was ihr harsche Kritik einbrachte. In der Zwischenzeit gibt es auch eine öffentliche Beta-Version für Android. Es gibt verschiedene „Räume“, die sich bestimmten Themen widmen, und in diesen Räumen wieder Bühnen- und Zuschauerbereiche. Die Zuschauer können die Hand heben, um sich am Gespräch zu beteiligen, und auch auf die Bühne gebeten werden. Es gibt kleine Gesprächsrunden zu Nischenthemen, aber auch große Runden mit riesigem Publikum. Gesprochen wird live, und „Sendungen“ werden auch nicht aufgezeichnet.

Das verleiht der Plattform eine unglaubliche Präsenz und Authentizität. Genau darin sieht Rottmann die Chance des Mediums für Unternehmen: Sie können ihren Kunden hier wirklich nahekommen. Und keine Angst vor kontroversen Themen: Im Gegensatz zu Facebook und Twitter geht man dank Moderator und der Tatsache, dass man direkt miteinander spricht, auf Clubhouse sehr zivilisiert miteinander um. Fazit: Unbedingt ausprobieren!

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