Christoph Krause: die 5 Ebenen des Internets der Dinge

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  • Christoph Krause

„Intelligente“ Dinge eröffnen auch im Handwerk ungeahnte Möglichkeiten

Immer mehr Dinge werden heute „intelligent“ – was bedeutet das und wie funktioniert das? Christoph Krause erklärt die Strukturen hinter dem Internet der Dinge, von der Datengewinnung über den Datentransport und die Datenauswertung bis hin zur Prozessoptimierung.

„Intelligente“ Dinge

Christoph Krause, Designer, Digitalstratege und Innovation-Coach, erläutert, was es bedeutet, wenn die Dinge in unserem Leben „intelligent“. werden. 

Das Internet der Dinge – um welche Dinge geht es?

Die Bandbreite ist sehr groß: Es kann praktisch jedes Objekt sein, das installiert oder gewartet wird oder zu dem ein Service angeboten wird. Ein konkretes Beispiel ist der digitale Tisch aus der Produktion von holzgespür, der Tischlerei von Julia Kasper, in der das Gespräch stattfindet.  „Intelligente“ Objekte erlangen mittels Sensoren die Fähigkeit, Daten zu sammeln, die dann über Netzstrukturen weitergegeben werden. 

Chancen

Die gewonnen Daten werden dann mithilfe von Algorithmen ausgewertet. Entscheidend ist hierbei natürlich die Festlegung, welche Daten gesammelt werden müssen, um relevante Rückschlüsse aus ihnen ziehen zu können Im konkreten Beispiel des digitalen Tisches sind das etwa Holzfeuchtigkeit, Temperatur oder Geräusche. Im besten Falle ergeben sich Chancen zur Optimierung von Prozessen und womöglich zur Anbietung von Serviceleistungen.

Best Practice

Ein Tisch, der Daten sammelt, ermöglicht langfristig einen Servicegewinn für Hersteller und Kunden in Gestalt von Pflegehinweisen.

Projekte wie diese zeigen den Nutzen intelligenter Dinge – im Handwerk lassen sich zahlreiche Anwendungsbeispiele für das Internet der Dinge erahnen – und die Technologie ist längst Teil unserer Realität.

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