Warum Fernsehen Schach ist – Alfred Fuhr und Gunnar Sohn über Gambits

Personen im Video

  • Gunnar Sohn
  • Alfred Fuhr

Zug um Zug: Auch Kommunikation besteht aus Gambits

Der Soziologe Alfred Fuhr – Kernkompetenz: gesellschaftliche Risikofeststellungen – beschreibt in dem kurzen Ausschnitt eines längeren DIGITAL X Gesprächs seine Sicht auf die Rolle von Fernsehmoderatoren: Wie Schachspieler bei Gambits initiieren sie Reaktionen und manipulieren ihr Gegenüber.

Seit dem Netflix-Blockbuster „Das Damengambit“ ist das Konzept „Gambit“ auch Nicht-Schachspielern ein Begriff. Trotzdem sei hier kurz erklärt, worum es sich dabei handelt: Bei einem Gambit opfert der Spieler in der Eröffnungsphase des Schachspiels einen Bauern oder seltener eine andere „Leichtfigur“, um eine günstige Spielsituation auf dem Brett herzustellen. Beim Damengambit ist das der Bauer, der die Dame schützt. Daher auch der Name „Bauernopfer“.

Alfred Fuhr vergleicht Moderationsstrategien im Fernsehen mit diesen Gambits: Auch der Moderator will den Zuschauer aus der Reserve locken und in seinen Bann ziehen: „Der Moderator gibt ein Emotionsangebot, aber er weiß, dass er auch ruck, zuck wieder weg sein kann, deshalb kann er nicht in Dauerempörung gehen.“ Mehr zu Alfred Fuhr ist auf seiner Website dasfuhrwerk.net zu erfahren: „Der Fuhr am Werk. 20 Jahre Berufserfahrung in der automobilen und digitalen Gesellschaft als Soziologe, Kommunikator und Zielkundenfinder.“ Dort findet sich auch der Rest des kurzen Ausschnitts, der hier vorgestellt wird: „Der Soziologe Alfred Fuhr spricht über das Lagerfeuer der gemeinsamen Empörung – von der Kunst der Vertrauenskommunikation“.

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