Rent a Robo: Robotic-Systeme leasen und ausprobieren

Personen im Video

  • Gunnar Sohn
  • Robert Weber

Wie sich Human Touch und Wirtschaftlichkeit unter einen Hut bringen lassen

Um wirtschaftlich arbeiten zu können, brauchen auch kleine und mittelständische Unternehmen die Unterstützung von Robotic-Systemen. Durch den Boom von Microbreweries und kleinen Handwerksbetrieben entsteht gerade ein dynamischer „Rent a Robo“-Markt, wie DIGITAL X Autor Robert Weber berichtet.

Was Gunnar Sohn knackig als „Rent a Robo“ bezeichnet, klingt bei DIGITAL X Autor Robert Weber etwas trockener: Robotic as a Service. Und er schiebt gleich nach, welche Bereiche der Begriff Robotic abdeckt: Da gäbe es als erste Gruppe die Service-Robotic mit Modellen wie dem allseits bekannten „Pepper“, einem humanoiden „Roboter-Gefährten“, der in Museen oder im Hotelgewerbe eingesetzt werden kann und dort den Nachtportier ersetzt, aber auch mit Autonomic Guided Vehicles, die in der Logistik benutzt werden. In Gruppe zwei fallen sogenannte Cobot-Systeme, die mit dem Menschen zusammenarbeiten können, weil sie an das menschliche Tempo angepasst sind. Gruppe drei umfasst die Industrie-Robotic mit den klassischen großen Systemen, beispielsweise in der Automobilbranche, die schweißen, pressen und schwere Lasten heben.

Fürs Leasen und Verleihen eignen sich vor allem Systeme der Gruppe eins und zwei. Service-Roboter sind schnell aufgestellt und verstanden, bei Cobot-Systemen funktioniert Plug and Play jedoch nicht, dafür müssen Menschen geschult werden. Den Vorteil der Leasing-Systeme sieht Robert Weber in ihrer Niederschwelligkeit: Auch kleine Unternehmen können ohne großen Kosten ausprobieren, ob sich so etwas für sie lohnt, und sich danach eventuell dafür entscheiden, in ein eigenes Cobot-System zu investieren. Weber warnt jedoch davor, zu lange Ketten aufzubauen: Sind zu viele Stellen involviert, wird es unübersichtlich.

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