TELEKOM: INNOVATION IoT-ORCHESTRATOR

Weltweit erster IoT-Orchestrator der Telekom gestartet

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Bis ein Unternehmen die Vorteile des Internets der Dinge nutzen konnte, waren seit jeher einige Anstrengungen nötig. Die Deutsche Telekom will diesen Prozess mit einem IoT-Hub immens vereinfachen. Die Plattform würde damit die dringendste Forderung der IoT-Welt bedienen.

Die Telekom will mehr Klarheit im bislang komplexen Internet der Dinge (Internet of Things, kurz: IoT) schaffen. Mit einer einzigartigen Plattform, die derzeit unter dem Namen „IoT-Hub“ entwickelt wird, will sie alle Akteure zusammenbringen. Ob Kunde, Entwickler, Betreiber, Partner oder Lieferant: Dieser IoT-Hub wird laut Telekom der neue zentrale Anlaufpunkt rund ums Internet der Dinge. Wichtigstes Ziel sei es, Zugang und Betrieb eines zunehmend heterogenen IoT-Ökosystems so einfach und beherrschbar wie möglich zu gestalten. Transparent, mit Standards und offenen Schnittstellen: Damit reagieren die Bonner auf die dringendste Forderung der IoT-Welt.


„Wir schöpfen mit dem IoT-Hub das volle Potenzial des Internets der Dinge aus“, sagt Rami Avidan, verantwortlich für das IoT-Geschäft der Telekom. „Mit der Zusammenführung aller möglichen IoT-Komponenten in einer Infrastruktur bieten wir eine bislang einzigartige Geschäftsumgebung. Damit etabliert die Telekom als erster Anbieter weltweit eine solche Plattform und erweitert ihre Rolle vom IoT-Player zum IoT-Orchestrator.“


Schnellerer Aufbau von IoT-Lösungen

Der IoT-Hub führt das komplette Angebot der wichtigsten Elemente zusammen, die für IoT-Lösungen unverzichtbar sind: Konnektivität, Geräte, Cloud-Dienste und Lösungen für die Datenanalyse. Dabei setzt die Telekom nicht nur auf die eigenen IoT-Technologien. Ein Marktplatz mit einem vielfältigen Partnerportfolio soll den Kunden größtmögliche Flexibilität bieten. Der Aufbau und der Betrieb von individuellen IoT-Lösungen werde so erheblich vereinfacht, heißt es. Das würde die Entwicklungszeit von individuellen und marktreifen Kundenlösungen erheblich verkürzen.


Im Betrieb sorgen nach den Plänen der Telekom standardisierte Schnittstellen für eine unkomplizierte Kommunikation. „Alle wichtigen Clouds, Protokolle und Technologien sind untereinander kompatibel“, sagt Avidan. „Das heißt, unterschiedliche IoT-Ökosysteme spielen nun nahtlos zusammen. Daten der Anwendungen und Geräte gelangen unkompliziert dorthin, wo sie gebraucht werden.“ Gemeint sind damit zum Beispiel ein integriertes Dashboard oder die direkte Einspeisung in die Systeme und Benutzeroberflächen der Kunden und Partner.


Das Internet of Things kann mit diesem Ansatz einfacher und zugänglicher sein als bisher. Der besondere Mehrwert solch einer Hub-Lösung besteht für Unternehmen darin, dass es nicht mehr nötig ist, sich in verschiedenen Systemen anzumelden und diese in Eigenleistung in die eigene IT einzubinden. Alle Daten befinden sich zum Beispiel auf einem gemeinsamen Dashboard. Sensordaten und die eingesetzte Konnektivität sollen sich in einer integrierten Gesamtsicht verwalten lassen – und das vor allem kostengünstig.


Gemeinsam IoT weiterentwickeln

Der Start des Netzwerks ist für das zweite Quartal 2020 geplant und wird laut Telekom laufend erweitert. Das Unternehmen lädt Partner und Kunden ein, die neue IoT-Umgebung zu testen und gemeinsam den Erfolg von IoT-Lösungen zu fördern.

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