DE
EN

DIGITAL CHAMPIONS AWARD REGIONAL-GEWINNER FLEXPERTO

Berliner Start-Up flexperto.com: das persönliche Gespräch im Monitor

Beratungen und Abschlüsse rund um Versicherungen oder Fragen brauchen das menschliche Miteinander. Das Start-up flexperto hilft, die Vertragspartner mit einer Software für Videogespräche zusammenzubringen.

An das Miteinander im virtuellen Raum haben sich die Menschen in der Zeit der Pandemie vielleicht nicht gewöhnt, aber sich doch damit arrangiert. Meetings im Büro, aber auch Weinverkostungen und gemeinsames Musizieren via Video ist in den Alltag vieler Menschen gezogen – und wird dort auch in der einen oder anderen Form verbleiben.


Nähe über die Entfernung hinweg

Was aber ist dem weiten Feld der Verträge und sensiblen Gespräche, die nicht nur die Sicherheit der Übertragung, sondern auch die Verwendung von Dokumenten wie Kaufverträgen erfordert? Das ist für die meisten Kunden von Banken oder Versicherungen noch digitale Terra Incognita. Geht es um wichtige Entscheidungen über private Finanzen, dann suchen viele Menschen noch das physische Gespräch und rechtssichere Verträge sind online auch nicht so einfach abzuschließen, wie die Bestellung eines x-beliebigen Produkts.


Das Berliner Unternehmen flexperto.com bietet genau das – verlässliche persönliche Beratung inklusive Besprechung von Dokumenten und die Möglichkeit zum Abschluss – und dennoch online ohne physische Begegnung. Gerade in den Zeiten von Corona hat das Unternehmen außergewöhnliche Zuwächse erfahren.


Doch auch ohne diesen Katalysator konnte sich flexperto, das sein Produkt als „Communication Cloud für effizienten Vertrieb“ bezeichnet, bereits einen guten Namen erarbeiten und erfolgreich Finanzierungsrunden absolvieren. „Dort, wo eine Beziehung eins zu eins von Mensch zu Mensch wichtig ist, können wir mit unserer Online-Beratungssoftware die Brücke bauen“, sagt Mit-Gründer Felix Anthonj im – natürlich – Onlinegespräch.


Für den Vertrieb eröffnen sich damit ganz neue Perspektiven – einer der Gründe, warum flexperto als Sieger in der Kategorie Digitale Prozesse & Organisationen beim Digital Champions Award in der Regionalentscheidung EAST erfolgreich hervorging. Für den Kunden ist es bequem, sich nicht aus seiner gewohnten Umgebung bewegen zu müssen. Für den Mitarbeiter im Vertrieb ergeben sich hohe Effizienzgewinne, wenn die Taktung von Terminen um die Anfahrt reduziert wird. „Unser Ziel ist es, End-to-End-Fallabschließung inklusive E-Signatur zu ermöglichen“, sagt Mit-Gründer Marcel Schmid.


Die Branchen, die von flexpertos Technik profitieren können, sind mannigfaltig. Von der Technik profitieren alle Branchen, in denen verlässliche und sichere Kommunikation ebenfalls eine unabdingbare Voraussetzung ist für ein vertrauensvolles Miteinander ist. „Das Know-how, das wir durch die Arbeit mit Versicherungen oder Finanzinstituten haben, hilft uns natürlich“, sagt der dritte Mit-Gründer Tobias Kraus.


Dass es am Markt an Kommunikationswerkzeugen nicht mangelt und zahlreiche Messenger für die Menschen vertraut sind, schreckt flexperto nicht ab. Spezialisierung ist das Stichwort. „Wir konzentrieren uns auf Beratung und Vertrieb. Unsere Nutzer, beispielsweise Versicherungsvermittler, Bankberater, Energieberater oder auch Rechtsanwälte können dank flexperto die Vor-Ort-Beratung ideal durch Online-Meetings ergänzen“, sagt Anthonj. „Mit interaktivem Co-Browsing und einer fortgeschrittenen digitalen Signatur erhöhen sie zudem ihre Effizienz.“


Eine wichtige Rolle spielt für das Berliner Start-up, dass die entsprechenden Märkte wie die Finanz- und Versicherungsbranche stark reguliert sind. Nur Anbieter, die diesen speziellen Anforderungen gerecht werden, haben eine Chance. Marktübliche Kommunikationsplattformen scheitern hingegen in der Regel an den besonderen Bedürfnissen der flexperto-Zielgruppe. Dass diese Nische eine Falle ist, weil sie womöglich zu klein ist, glaubt Anthonj nicht. Die Spezialisierung sei 2014 durch ein Pilotprojekt mit der ERGO-Versicherung entstanden und hätte Aufmerksamkeit aus dem Segment bekommen. Ihr aktuelles Kundenportfolio gibt den Gründern recht: Zuletzt kamen Anwender aus dem Energiesektor und der Gesundheitsbranche hinzu.

>> zum Homeoffice-Special der Telekom

>> zur Homeoffice-Infowelt der Telekom

>> zu den Homeoffice Experten-Tipps