Wiederbelebung der Innenstädte über urbane Produktion

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Mehr als vier Stunden dauerte der Workshop-Marathon, den die Studierenden des ersten Semesters im Master Sustainable Marketing und Leadership organisiert haben.

Für die Bergische Struktur und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSW) analysierten die Studierenden das mit EU-Mitteln geförderte Projekt Urbane Produktion, das aus insgesamt sieben Einzelprojekten besteht. In diesen Projekten werden unterschiedlichste Aspekte der Produktion in der Stadt beleuchtet. Dabei geht es von der Farm in der Stadt, über eine Art „Ressourcen -Tinder“ bis hin zu offenen Werkstätten in der Stadt. Der Vorteil einer urbanen Produktion liegt zunächst in der ökologischen Nachhaltigkeit, weil Produkte dort produziert und weiter verarbeitet werden, wo sie auch konsumiert werden. Dadurch entfallen Wege und die Produktion ist in der Lage, schnell auf lokale Bedingungen zu reagieren. Zudem entwickeln sich neue Arbeitsplätze und Berufsbilder. Darüber hinaus wird die Stadt, so zumindest die Theorie, unabhängiger von Störungen auf den Weltmärkten. Das Projekt Urbane Produktion im Bergischen Städtedreieck zielt darauf ab, in jeder Stadt Demonstrationsorte zu schaffen, die in Wirtschaft, Gesellschaft und im Stadtteil positive Entwicklungsanreize setzen. Live-Talk mit Studierenden, Projektverantwortlichen und Wissenschaftlern.

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