ITK-Infrastruktur für beste Vernetzung im Unternehmen

Scheurich: Ein Familienunternehmen digitalisiert sich

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Eine vereinheitlichte ITK Infrastruktur verbessert die Zusammenarbeit der Plant Style Group. Diverse Lösungen bieten performante, hochverfügbare und skalierbare Verbindungen und IT-Sicherheit, weshalb das Unternehmen seine Mitarbeiter während der Pandemie auch problemlos ins Homeoffice schicken konnte.

Der kleine Bonsai auf dem Beistelltisch im Flur, der Schnittlauch auf dem Balkon und der Rhododendron auf der Veranda – die meisten stehen vermutlich in Blumentöpfen, Pflanzkästen und -kübeln von Scheurich, Europas Marktführer in Sachen Pflanzgefäße. Aktuell ist die Nachfrage nach den Behältern so hoch wie selten zuvor. Doch die Coronakrise brachte auch weniger erfreuliche Entwicklungen mit sich: Plötzlich war zum Beispiel das Arbeiten in voll besetzten Büros an den verschiedenen Standorten des Unternehmens nicht mehr wie gewohnt möglich.

Tatsächlich konnte Scheurich jedoch flexibel auf die neuen Umstände reagieren und seine Angestellten einfach ins Homeoffice schicken. Möglich machte dies die neue ITK-Infrastruktur, die die Telekom kurz vor Ausbruch der Pandemie eingerichtet hatte. „Das war wirklich eine Punktlandung. Mit den alten Systemen wäre ein reibungsloser Übergang ins Homeoffice kaum möglich gewesen“, sagt Jörg Chemii, Leiter IT-Abteilung. Und auch abseits des mobilen Arbeitens bieten die Lösungen der Telekom dem Betrieb Vorteile – doch mussten sie auch einige Anforderungen erfüllen.

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Umfassendes Modernisierungskonzept

Am Anfang ging es nur um die Modernisierung der ISDN-Anschlüsse bei Scheurich. Da diese bald abgeschaltet werden sollten, trat die Telekom an das Unternehmen heran. Nach ersten Gesprächen stand indes rasch fest, dass noch mehr Optimierungspotenzial vorhanden war. Also entwickelten Telekom und Scheurich ein Konzept, wie der Pflanztopfhersteller mit einer neuen ITK-Infrastruktur seine Digitalisierung vorantreiben und seine Effizienz steigern konnte.

Zuvor waren die alten Systeme dezentral aufgebaut, an jedem Standort gab es eine eigene Telefonanlage. „Das erschwerte die Kommunikation und verursachte Sicherheitslücken sowie hohen Verwaltungsaufwand“, sagt Chemii. „Wir wollten unser Netz zentralisieren und managen lassen, um interne Ressourcen zu sparen. Da wir bereits Kunde bei der Telekom waren, fiel die Wahl des Partners leicht.“ Zudem lieferten die Internetverbindungen nicht die erforderliche Bandbreite und Stabilität, um das steigende Datenaufkommen bewältigen zu können. Immerhin tauschten die Angestellten zunehmend große Dateien aus, nahmen an Videokonferenzen teil. Daneben wollte das Unternehmen ortsunabhängige Telefonie und virtuelle Zusammenarbeit via Software in der Cloud einsetzen. Schnittstellen zur ERP-Lösung von SAP und zur Logistik-Software waren ebenfalls erforderlich.

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Um all diese Anforderungen zu erfüllen, waren nicht nur umfangreiche Service- und Planungsarbeiten, sondern auch verschiedene Produkte nötig. „Bei der Auswahl der Lösungen haben wir uns auf die Expertise der Telekom verlassen. Im weiteren Verlauf standen uns zudem kompetente Projektmanager und Vertriebsmitarbeiter zur Seite“, sagt Chemii.

Perfomance trifft auf IT-Sicherheit und Flexibilität

Zunächst ersetzte die Telekom die bisherigen Tischtelefone, DECT-Stationen und Telefonanlagen. Sodann richtete sie mit IntraSelect ein hochverfügbares, performantes und skalierbares MPLS-Netz ein, dessen Administration sie auch übernahm. Alle Verbindungen fließen zentralisiert zu den Servern des Telekom-Partners ScanPlus. Erst dort erfolgt der Ausstieg ins Internet; Firewall und Virenscanner sorgen für optimale IT-Sicherheit. Im Lager und in der Produktion kommt neue Kommunikationstechnik in Form von Ascom DECT-Anlagen zum Einsatz. Swyx-Soft-Clients ersetzen die alten Telefonapparate, MS 365 und Teams schaffen eine digitale Arbeits- und Kommunikationsumgebung.

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Die Lösungen verbessern nicht nur die Kommunikation sowie Zusammenarbeit an und zwischen den Standorten. Sie erleichtern auch das Anbinden neuer Zweigstellen und Partnerunternehmen – so etwa bei der Gründung der Plant Style Group, zu der Scheurich, der Keramikproduzent Soendgen sowie der Spritzguss- und Rotationstechnik-Spezialist Formwerk Anfang 2021 fusioniert sind. „Mit Formwerk waren wir bereits vernetzt. Durch die Lösungen der Telekom konnten wir auch Soendgen einfach und schnell in unseren Verbund integrieren“, sagt Chemii. Die Angestellten nutzen inzwischen Swyx Netphone und können damit nicht nur von jedem Ort aus telefonieren, sondern auch ihre Bürorufnummer einfach mit ihrem Smartphone nutzen. Mit MS 365 und Teams steht Scheurich zudem umfassende Software für die virtuelle Kommunikation zur Verfügung. Teilen und gleichzeitiges Bearbeiten von Dateien in der Cloud ist damit ebenso möglich wie Videokonferenzen mit Kollegen und Kunden. So kann Scheurich dank neuer ITK-Infrastruktur sämtliche Aufträge optimal abwickeln – egal ob die Angestellten vor Ort oder im Homeoffice arbeiten.

KUNDENSTECKBRIEF SCHEURICH

Name: Scheurich GmbH & Co KG Keramikfabrik

Gründung: 1928

Hauptsitz: Kleinheubach

Mitarbeiter: 350

DEUTSCHE TELEKOM UND SCHEURICH

Die Aufgabe: Die dezentrale ITK-Struktur war nicht zukunftssicher, erschwerte die Zusammenarbeit zwischen den Standorten und verursachte hohen Verwaltungsaufwand. Scheurich suchte nach einer zentralisierten Lösung und wollte die Administration abgeben, um Ressourcen zu sparen. Auch die Einbindung von SAP- und Logistik-Software war erforderlich.

Die Lösung: Die Telekom tauschte alte Hardware aus, vereinheitlichte die Infrastruktur und verwaltet sie. Das MPLS-Netz bietet performante, hochverfügbare und skalierbare Verbindungen. ScanPlus sichert den gesamten Internetverkehr. Swyx-Soft-Clients ermöglichen flexible Telefonie, MS 365 und Teams optimieren die virtuelle Kollaboration.

Die Vorteile: Die Zusammenarbeit zwischen den Standorten und den anderen Firmen der Plant Style Group verbessert sich dank der Vernetzung. Während der Pandemie konnte Scheurich seine Angestellten problemlos ins Homeoffice schicken. Die Firma spart interne Ressourcen, da die Telekom das Netz managt.

Pflanzgefäße für die ganze Welt

Bis zu 130.000 Vasen, Blumentöpfe, -kübel und andere Pflanzgefäße stellt Scheurich an seinen verschiedenen Standorten in Deutschland jeden Tag her. Seit der Gründung 1928 hat sich das Unternehmen zum führenden Hersteller in Europa entwickelt. Die Exporte gehen in 80 Länder. 2021 schloss sich Scheurich mit dem Produzenten für Keramikübertöpfe Soendgen aus Gelsdorf und dem Kunststoffverarbeiter Formwerk zur Plant Style Group zusammen.

St. Augustinus Gruppe: Sichere Kommunikation über Messenger-App