Änderungen des Kartellrechts

Mit neuem Kartellrecht gegen die Tech-Riesen

Geschätzte Lesedauer: min

Die Co­ro­na-Pan­de­mie und ih­re Fol­gen, die Län­ge und Tie­fe des Lock­downs und die rich­ti­ge Impf­stra­te­gie be­herr­schen auch die wirt­schafts­po­li­ti­schen De­bat­ten.

An­de­re Er­eig­nis­se von bahn­bre­chen­der öko­no­mi­scher Be­deu­tung wer­den so die­ser Ta­ge leicht über­se­hen. Aber: Der Bun­des­tag hat nach fast drei Jah­ren po­li­ti­scher Dis­kus­sio­nen, so et­was wie ei­ne Re­vo­lu­ti­on im Kar­tell­recht be­schlos­sen: Durch die zehn­te No­vel­le des Ge­set­zes ge­gen Wett­be­werbs­be­schrän­kun­gen kann das Bun­des­kar­tell­amt nun gro­ßen di­gi­ta­len Platt­for­men mit über­ra­gen­der markt­über­grei­fen­der Be­deu­tung für den Wett­be­werb – das sind pri­mär die so­ge­nann­ten Ga­fa-Kon­zer­ne Goog­le, Ama­zon, Face­book, App­le – viel leich­ter kla­re An­sa­gen ma­chen. Was bedeutet das für den Mittelstand, für die Wirtschaft in Europa und Deutschland, für die Wettbewerbspolitik? Wir diskutieren das am Donnerstag im DigitalXAdhoc-Format mit Justus Haucap. Er ist seit 2009 Professor für Volkswirtschaftslehre und war von Jahresbeginn 2015 bis Ende 2018 Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er ist Gründungsdirektor des Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) und war von 2008 bis 2012 Vorsitzender der Monopolkommission. Seit 2019 ist er federführender Herausgeber der Perspektiven der Wirtschaftspolitik. Mitdiskutieren über die Chat- und Kommentarfunktonen von YouTube, Facebook und Co.

Uhrenhersteller Junghans: Auf Höhe der Zeit mit ERP aus der Cloud