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Telekom Glasfaser: Investition für die Zukunft

Höhere Verbindungsstabilität mit Telekom Glasfaser

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Das Glasfasernetz in Deutschland kommt so langsam in Schwung. Das Interesse am Gigabit-Netz und der Telekom Glasfaser zieht besonders bei den Unternehmen deutlich an. Ein Grund dafür ist die zunehmende Digitalisierung, die mehr Bandbreite erfordert.

Ende 2021 gab es laut Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) in Deutschland rund 7,5 Millionen verfügbare Glasfaseranschlüsse. Ein Drittel davon wird auch tatsächlich schon genutzt. Ein Grund für das anfangs schleppende Interesse an den Gigabit-Anschlüssen war lange Zeit das in Deutschland sehr gut ausgebaute Kupfernetz, das in vielen Gebieten Geschwindigkeiten von mehreren hundert Megabit ermöglichte. Aber Unternehmen, die ihre digitale Transformation vorantreiben wollen, kommen auf Dauer nicht an highspeedfähigen Internetanschlüssen vorbei – und die bietet nur die Glasfaser (fiber-to-the-home, FFTH).

Transportiertes Datenvolumen steigt gewaltig

Die allgemeine Zufriedenheit könnte aber umschlagen. Bereits seit vielen Jahren besteht das Rückgrat des Internets aus einem Glasfasernetz. Anders wären die globalen Datenmengen schon lange nicht mehr zu bewerkstelligen. Denn das über Festnetze abgewickelte Datenvolumen pro Breitbandanschluss hat sich allein von 2020 bis 2021 um rund 30 Prozent auf etwa 230 Gigabit pro Monat erhöht. Zum Vergleich: Über Mobilfunknetze werden pro SIM-Karte mit 3,3 Gigabit gerade mal 15 Prozent des Datenvolumens transportiert. Noch spielen also das Festnetz und der Breitbandausbau trotz des enormen Ausbaus der 5G-Netze eine wesentliche Rolle in den Unternehmen.

Häufig halten die vermeintlich hohen Kosten Unternehmen davon ab, auf Glasfaser umzusteigen. Dabei verzichtet die Telekom im Rahmen von Sonderaktionen auf die einmaligen Kosten für die Verlegung der Glasfaserleitung bis zum Hausanschluss. Da Glasfaser zuverlässiger ist als andere Netzwerktypen, fallen zudem weniger Wartungskosten und weniger Netzwerk-Hardware an. Mit anderen Worten: Glasfaser-Internetdienste können langfristig sogar Kosten einsparen.

Bandbreite, die wirklich ankommt 

Im Zentrum der Debatte beim Thema „Glasfasernetz“ steht die Bandbreite. Doch ist sie nicht der alleinige Vorteil. Denn gerade für Unternehmen ist die Stabilität der Verbindungen ein wesentliches Argument für die Glasfaser. Das Glasfasersignal wird mit Licht übertragen, was unabhängig von der Entfernung zu minimalen Signalverlusten und damit Bandbreitenverlusten führt. Obwohl die meisten Unternehmen wahrscheinlich viel näher an einem Glasfasernetz liegen, ist es möglich, Glasfaserkabel über eine Entfernung von rund 30 Kilometern zu verlegen, ohne dass es zu wesentlichen Bandbreiteneinbußen kommt. 

Glasfaserkabel sind außerdem unempfindlicher gegen äußere Einflüsse wie elektromagnetische Störungen. Ein schneller Glasfaseranschluss macht auch unabhängig von Geschwindigkeitseinbußen aufgrund hoher Auslastung oder Ausfällen. Die Bandbreite wird nicht geteilt, da sie kein anderer Nutzer beansprucht. Das bedeutet: Die gebuchte Geschwindigkeit für Up- und Downloads kommt garantiert immer zuverlässig an. Zudem ist die Latenz viel geringerer als bei Kupferkabeln. 

Stabiles Internet als Wettbewerbsvorteil

Die unterschiedlichen Vorteile sind je nach Branche besonders relevant. „Schnelles Internet und zuverlässiges Internet sind heute für Gäste ein vergleichbares Kriterium bei der Hotelwahl wie ein bequemes Bett und Sauberkeit. Auch unsere Mitarbeiter greifen dank Glasfaser blitzschnell auf die IT-Plattformen in unseren Rechenzentren zu. Aber auch für den externen Zugriff auf IT-Systeme ist die Bandbreite sehr wichtig“, sagt Andreas Krökel, Vorstand Operations, Sales und Marketing bei Lindner Hotels.

„Eine stabile Internetverbindung ist für Gäste heute fast so wichtig wie fließendes Wasser und Elektrizität. Dank Glasfaseranschluss loben unsere Gäste die schnelle und stabile Internetverbindung auf dem gesamten Gelände. Mit dem stabilen Netzempfang heben wir uns von anderen Ferienparks ab“, sagt Susanne Rump, General Manager des Marissa Ferienparks am Dümmer See, nördlich von Osnabrück. Da Daten nicht als elektrische Signale übertragen werden, sind die Glasfaserverbindungen deutlich weniger störanfällig als Kupferkabel.

Gleiche Up- und Download-Geschwindigkeit

Bei anderen Internetverbindungsarten beträgt die Upload-Geschwindigkeit in der Regel ein Zehntel der Download-Geschwindigkeit, aber bei Glasfaseranschlüssen im Geschäftskundenbereich ist die Geschwindigkeit symmetrisch, Upload- und Download-Geschwindigkeit sind also gleich schnell. Dies ist entscheidend für die Nutzung von Cloud-Diensten, das Hochladen großer Dateien oder Videokonferenzen. Die meisten Unternehmen nutzen ihre Internetverbindung gemeinsam mit Desktops, Laptops oder VoIP-Telefonsystemen. Aber die Mitarbeiter verbinden auch ihre Smartphones oder Tablets mit dem Internet. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie über genügend Bandbreite verfügen, um alle diese Geräte zu unterstützen.

Zusätzliche Bandbreite und Glasfasergeschwindigkeit helfen dabei, die Peripheriegeräte zu betreiben, die ein Unternehmen im Laufe seines Wachstums hinzufügen wird: Drucker, Kreditkartengeräte, Scanner, Kassenterminals und vieles mehr. Mit einem Glasfaseranschluss stehen genügend Bandbreite und Geschwindigkeit zur Verfügung, um die heutige Vielzahl an Geräten eines Unternehmens zu unterstützen und gleichzeitig für die Zukunft gerüstet zu sein.

Sicher und professionell in der Cloud arbeiten

Für immer mehr Unternehmen ist der Datenaustausch in der Cloud „daily business“. In Corona-Zeiten haben Cloud-Apps in vielen Unternehmen den flexiblen Umzug ins Homeoffice und wieder zurück erleichtert. Langsame Applikationen bedeuten einen Produktivitätsverlust und Frust bei den Mitarbeitern. Die Anwendungen werden immer datenhungriger, sodass auch im Homeoffice eine entsprechende Bandbreite zur Verfügung stehen muss. E-Mails mit ein paar Fotos, PDFs oder Präsentationen im Anhang waren im Geschäftsalltag vor einigen Jahren schon der Härtefall im Dateitransfer. Heute sind Cloud-Laufwerke und -Applikationen, Videokonferenzen, Mitarbeiterschulungen im Internet so normal wie Telefonieren. Oder die Wartung von Produktionsanlagen. „Dank Glasfaseranschluss kann der Hersteller auf unsere moderne Röstanlage direkt zugreifen, Probleme per Fernwartung erkennen und beheben.“ Jochen Peter, Geschäftsführer TeePeter Kaffee GmbH. 

„Wir sind über eine Telekom Glasfaser ans Internet angebunden. In Verbindung mit Microsoft Teams, Sharepoint und Yammer tauschen wir uns jetzt unkompliziert aus – auch per Video“, sagt Daniela Maag, IT-Leiterin Aldiana GmbH. Wer an der Brandbreite spart, spart also im falschen Bereich. Auch nach der Pandemie werden hybride Arbeitsbedingungen die Regel bleiben. Schnelles Internet bedeutet bei Cloud-Anwendungen eigentlich alles: Mit symmetrischen Up- und Downloadgeschwindigkeiten ist es egal, ob Unternehmen oder Mitarbeiter in den Homeoffices Daten hoch oder herunterladen.

Aber auch die Unternehmen, die noch auf eigene Rechenzentren setzen, profitieren von Glasfaseranschlüssen. „Alle unsere Standorte sind über leistungsstarke Glasfaseranschlüsse zentral an das Datacenter in Düsseldorf angebunden – Performance-Probleme sind damit Vergangenheit. Wir profitieren von skalierbaren Bandbreiten bis zu 1.000 Mbit/s – die ideale Voraussetzung für störungsfreie Vernetzung der Standorte“, sagt Michael Hochgürtel, Vorstand der Frankonia Eurobau.

Sicherheit durch schnellere Updates

Daten sind im Glasfasernetz zudem sehr sicher unterwegs, weil Glasfaserleitungen abhörsicherer sind als Kupfernetze mit ihren elektrischen Impulsen. Außerdem beschleunigen Glasfaserleitungen die Zulieferung von Sicherheitsupdates für Betriebssystem und Software. So können sie schnell ausgeführt werden. Backups interner Daten erfolgen über Glasfaserleitungen auch mit höherer Geschwindigkeit. Je schneller und häufiger Backups und Sicherheitsaktualisierungen durchgeführt werden können, weil genug Bandbreite da ist, desto sicherer arbeitet das Unternehmen. „In unserer Brauerei läuft sehr viel vollautomatisch: Hohe Bandbreiten ermöglichen reibungslose Updates für unser Prozessleitsystem. Dank Glasfaser spielen wir Software-Updates mit einer Größe von zwei Gigabyte jetzt in nur fünf Minuten auf“, sagt Dieter Schmid, Geschäftsführer der Privatbrauerei Waldhaus.

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