These: Es braucht die Pflicht zur digitalen Schule

Personen im Video

  • Gunnar Sohn
  • Daniel Kraft

Digitale Schule soll kein Angebot, sondern Pflicht werden

Eine provokante These stellt Daniel Kraft in diesem DIGITAL X Adhoc-Video zur Schulpflicht auf: „Querlüften“ reicht nicht. Die Schule muss digital werden – mit kleineren Klassen und elektronischen Lernformaten. Dies revolutioniere den Unterricht nicht nur: Es mache ihn auch spannender.

Starker Appell von Daniel Kraft

Im Live-Talk von DIGITAL X Adhoc vertritt Daniel Kraft seine provokante These einer digitalen Schulpflicht. Er ist bekannt durch seine Tweets unter @krafts_werk sowie als Sprecher der Bundeszentrale für politische Bildung.

Digitale Schulpflicht – was heißt das?

Daniel Kraft spricht davon, dass es an deutschen Schulen eine Querlüfterbewegung gebe, der die Luft ausgegangen sei. Diese Bewegung hänge zu sehr an der überkommenen Form des Präsenz-Unterrichts in üblichen Klassenräumen und -größen fest und meine, Lüften reiche zum Schutz vor Corona. Im Gegenteil: Dies führe ganz oder teilweise in die Quarantäne. Außerdem fehle den Lehrern digitale Kompetenz und die Eltern seien mit Homeschooling überfordert.

Breitband, Lern-Clouds und hybride Formate

Neue Beschulungs-Methoden müssen her, fordert Daniel Kraft. Dafür seien Schulen mit Breitbandanschlüssen zu versorgen. Digitale Systeme könnten es Schülern zum Beispiel ermöglichen, interaktiv von zu Hause aus oder im Klassenraum an einer Tafel zu arbeiten. Clouds mit digitalen Lerninhalten und Medienkonzepte für Schulen seien durch Unternehmen der Branche zu entwickeln oder stünden ungenutzt längst zur Verfügung. Vorlesungen könnten über digitale Plattformen durchgeführt werden. Schüler und Studenten ließen sich durch neue Technologien individueller betreuen. Was den klassischen Präsenz-Unterricht betrifft, so sei er mit kleineren Klassen und Trennwänden in den Räumen durchzuführen. Hybride Formate machen ihn zudem spannender, so Daniel Kraft.

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