Mittelstand und Social Web: oft eine Generationenfrage

Personen im Video

  • Stephanie A. Kowalski
  • Gunnar Sohn

Da geht noch was – erschreckend wenige nutzen Social Media

Weniger als jeder zweite klein- oder mittelständische Betrieb nutzt das Social Web, um seine Kunden zu erreichen. Woran das liegt, auf welche Herausforderungen KMU dabei stoßen und wie Menschen heute am liebsten Neuigkeiten konsumieren, bespricht Gunnar Sohn mit DIGITAL X Autorin Stephanie Kowalski.

Die Bloggerin und Kommunikationsberaterin Stephanie Kowalski hat für ihren Beitrag „Warum KMU in Social Media auf Menschen, nicht auf Werbung setzen sollten – die Relevanz des Social Web für KMU“ unterschiedlichste Unternehmen untersucht und stellt fest: Die größte Herausforderung sind zunächst die technischen Hürden. Wie setze ich digitale Videocalls auf, wie funktionieren Social-Media-Netzwerke, wie baue ich Messenger-Funktionen ein … Sind die erst einmal genommen, geht es darum, Social Media auch wirklich mit Leben zu füllen: „Denn es reicht ja nicht, ein paar bunte Bildchen zu posten“, wie Gunnar Sohn trocken feststellt.

Der Generationenwechsel ist in kleinen und mittelständischen Betrieben immer ein heißes Thema, und auch im Social-Media-Bereich sind es die jüngeren Mitarbeiter, die dafür Überzeugungsarbeit leisten müssen. Das sei aber nicht immer so, betont Kowalski. Doch selbst wenn ein mittelständischer Betrieb sich vornimmt, das Social Web für sich zu nutzen, warten noch Hürden: Ist eine einzige Stelle für alles verantwortlich, also für Sales, Marketing und Kommunikation, können nicht alle Schnittstellen optimal bedient werden. Und sind die Bereiche voneinander getrennt, verhindert „Silodenken“, dass die Kanäle smart miteinander verknüpft werden. Dabei ist Interaktion mit den Kunden eine riesige Chance für die eigentlich flexiblen kleineren Betriebe: Daraus können im besten Fall neue Geschäftsfelder entstehen.

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