Auch im Netz nah am Kunden: KMU und Social Media

Personen im Video

  • Stephanie A. Kowalski
  • Gunnar Sohn

Warum kleine und mittlere Unternehmen an Social Media nicht vorbeikommen

„Einfach machen“, rät DIGITAL X Autorin Stephanie Kowalski allen, die noch zögern. In ihrer Recherche „Warum KMU in Social Media auf Menschen, nicht auf Werbung setzen sollten – die Relevanz des Social Web für KMU“ ist sie auf viele positive Beispiele gestoßen, von denen sie hier eines herausgreift.

„Am Anfang hat sich der Neffe hingestellt und ihn mit der Handykamera gefilmt“: Die Rede ist von Heinrich König, Recklinghäuser Bäcker in dritter Generation, der wirklich jeden Tag ein kleines, sehr authentisches Video auf Facebook hochlädt, in dem er seine Produkte vorstellt. „Die Leute lieben ihn dafür! Und wenn ein fast 70-Jähriger so etwas hinbekommt, dann sieht man, dass es wirklich kein Hexenwerk ist. Man muss sich einfach trauen!“, begeistert sich Stephanie Kowalski.

DIGITAL X Redakteur Gunnar Sohn und sie sind sich einig: In Zeiten, in denen sogar die Tagesschau auf TikTok ist und die Auflagen der Zeitungen sinken und inzwischen nur mehr knapp 11 Millionen betragen, während Facebook es in Deutschland auf etwa 24 Millionen tägliche Nutzer und 33 Millionen Mitglieder bringt, kommt niemand mehr an Social Media vorbei, der etwas zu erzählen oder zu verkaufen hat. „Man unterschätzt, wie groß die Bandbreite der Gesellschaft ist, die hier unterwegs ist“, stellt Gunnar Sohn fest. Auf Facebook, Instagram, LinkedIn und Co. können Unternehmen mit ihren Kunden in Kontakt kommen, denn die möchten sich austauschen und können so selbst zu Produktempfehlern werden. Ein weiterer Vorteil: Im Netz lässt es sich kostengünstig agieren. Stephanie Kowalski hat in ihrer Recherche einige Unternehmen unter die Lupe genommen und gezeigt, wie diese KMU es geschafft haben, Social Media erfolgreich für sich zu nutzen.

Uhrenhersteller Junghans: Auf Höhe der Zeit mit ERP aus der Cloud