Modernes Kommunikationssystem bietet flexible Bandbreite

Black F – Kuckucksuhren läuten die Digitalisierung ein: Schwarzwaldhaus 2.0

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Wie ein Serviced-Apartment-Start-up aus Freiburg funktionierendes Internet zu einem der Grundpfeiler für modernes „Wohnen auf Zeit“ gemacht hat – und wie es mit den digitalen Lösungen der Telekom und weiteren einzigartigen Serviceangeboten den Süden Deutschlands erobern will.

Was haben Kuckucksuhren mit Konnektivität zu tun? Eine ganze Menge, finden Annabell Unmüßig, Gründerin des Black F auf dem Güterbahnhofgelände in Freiburg und Patrick Thoma, Director of Business Operations. In den 138 Serviced Apartments in fünf unterschiedlichen Größen wird die Verbindung von Tradition und Moderne nicht nur angedacht, sondern voll durchgezogen. Stilvolle Designermöbel vor großformatigen Fotografien typischer Schwarzwald-Impressionen, Holzscheite vor dem Kamin, flauschige Kissen und Kuscheldecken auf dem Sofa: Hier fühlen sich Gäste direkt zu Hause − egal, ob sie zwei Nächte oder mehrere Monate bleiben. Im Freiburger Black F, kurz für „Black Forest House“, checken Tourist*innen ebenso ein wie Geschäftsreisende, Projektmitarbeiter*innen oder Wohnungssuchende.

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Vom Kurzzeiturlauber zum Dauergast

Gäste können sich im Black F auf drei unterschiedliche Arten aufhalten: Shortstay (2 bis 6 Nächte), Midstay (7 bis 28 Nächte) und Longstay (ab 29 Nächten). Für jede dieser Zielgruppen bietet das Black F besondere Reize. Anders als im Hotel finden Gäste zum Beispiel eine voll ausgestattete Kitchenette vor, in der sie sich jederzeit Essen zubereiten können – ein Angebot, das gerade zu Lockdown-Zeiten intensiv genutzt wurde. Midstay-Gäste wissen vor allem das Design und die Gemütlichkeit zu schätzen, die bei Aufenthalten in anderen Stadtapartments aus dem Bereich „Wohnen auf Zeit“ oft auf der Strecke bleiben. Im Longstay-Bereich kommt besonders das Serviceangebot gut an: Wäschedienst, Sat-TV, eine Ausleihe für Putz- und Bügelutensilien und gesundes Convenience-Food für vollgepackte Arbeitstage. Hinzu kommt ein buntes Sortiment an Annehmlichkeiten direkt im Haus wie Parkplatz, Fitnessstudio, digitaler Waschsalon, Bäcker oder Leihfahrräder.

Für jede Art von Aufenthalt spielt auch die einwandfreie Internetverbindung eine entscheidende Rolle. Das High Speed Internet ist bei Black F im Preis inbegriffen. „Essen, Trinken und WLAN: Eine stabile Internetverbindung gehört heute zu den Grundbedürfnissen einfach dazu“, sagt Thoma. „Unsere Gäste wollen tagsüber durch die Videokonferenz führen und abends einen Netflix-Film streamen, ohne dass es ruckelt.“ Dieses Versprechen hält er mit dem Business Premium Access (BPA) der Telekom. 

Skalierbare Bandbreite

Die Grundvoraussetzungen passten: Im Nebengebäude war bereits Glasfaser installiert, so dass der BPA einfach und ressourcenschonend über eine einzige Leitung implementiert werden konnte. Mit dem BPA ist es Black F möglich, die Bandbreite des Apartmenthauses individuell an den tatsächlichen Bedarf anzupassen. Bis zu einem Gigabyte sind möglich, aktuell reichen 300 Mbit/s aus. In naher Zukunft werden sogar 10 GBit/s realisiert. Gerade diese Skalierungsmöglichkeiten und die freie Kombinierbarkeit der benötigten Services waren für Black F unschlagbare Argumente für den Business Premium Access. Ist dieser einmal installiert, können flexibel weitere Dienste hinzugebucht werden – ohne Arbeiten am physischen Anschluss. Über die goingsoft-Lösung HOTAINMENT kann das Team von Black F das WLAN für die Gäste verwalten und steuern. Selbst unbegrenztes Datenvolumen könnte Thoma auf Wunsch über die Software realisieren.

Ein weiteres Kernprodukt bei Black F ist die Cloud PBX, die von allen Angestellten für die Kommunikation in Richtung Dienstleister und Gäste genutzt wird. Die virtuelle Telefonanlage funktioniert völlig standortunabhängig und Mitarbeitende können nach außen immer mit ihrer Büronummer telefonieren. Dazu benötigen sie kein Extra-Gerät, sondern können sich einfach per Smartphone über die Cloud austauschen. Das Kommunikationssystem spielte bereits vor der Eröffnung eine wichtige Rolle. Schon in der Bauphase konnten die Mitarbeitenden ihre Durchwahl durchgeben und sich mit den verschiedenen Service-Anbietern verständigen.

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Gastfreundliche Automatisierung

Zu den Geschäftszeiten wird man im Eingangsbereich des Black F freundlich vom Team empfangen, ansonsten steht Gästen der digitale Check-In zur Verfügung. Doch auch den beiden Automaten soll es nicht an der hier so wichtigen badischen Gastfreundschaft mangeln. „In unseren Guest-Journey-Mails, die wir ab der Buchung verschicken, erläutern wir das genaue Prozedere“, sagt Thoma. Und das ist denkbar einfach: Die Buchungsnummer auf dem Handy lässt sich ebenso wie weitere Daten zum Gast an einem der Terminals eingeben, um den Vorgang zu starten. Eine Unterschrift auf dem Touchscreen besiegelt den digitalen Check-In – dann wirft der Automat das Schlüsselkärtchen, einen Beleg und eine kurze Info zum WLAN aus.

10/10 Punkte fürs WLAN

Das WLAN ist neben zahlreichen weiteren Services und der preisgekrönten Einrichtung ein zentrales Argument für Black F. Thoma: „Wir müssen unseren Gästen etwas bieten, das mindestens dem Standard in den eigenen vier Wänden entspricht. Wenn ich zuhause ein gutes TV-Gerät und eine gute Internetverbindung habe und auch noch einigermaßen gut kochen kann: Was soll ich dann im Hotel?“ Dementsprechend breit dimensioniert sind die Samsung-TV-Geräte, entsprechend reichhaltig das Portfolio an Streamingdiensten. Und egal, was ein Gast der Verbindung abverlangt: Dank BPA gibt es Bandbreite im Überfluss, nichts hängt oder stockt im Schwarzwaldhaus 2.0.

„Die Meinung unserer Gäste ist uns wichtig, offline und online“, sagt Thoma. Am Ende hat Black F den durchschlagenden Erfolg auch Plattformen wie Expedia oder booking.com zu verdanken: Ohne große Erwartungen und mitten im Lockdown war man mit einer Auslastung von zehn Prozent gestartet. „Aber sobald wir über die Portale buchbar waren, ging es wie von selbst“, sagt Thoma. Schon im Mai erreichte Black F 50 Prozent Auslastung. Vor allem für den hohen Anteil an Longstay-Gästen, die über weite Strecken komplett von ihrem Apartment aus gearbeitet haben und täglich Webex-, Teams- oder Zoom-Meetings abhalten, ist die Konnektivität im Hause ein entscheidender Faktor. Das spiegeln die Gäste nicht nur persönlich, sondern auch auf den Bewertungsportalen wieder. „Dort bekommen wir immer wieder 10 von 10 Punkten für unser WLAN.“

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Optimieren mit starkem Partner

Thoma will künftig noch digitaler werden: „Eines Tages wird es möglich sein, komplett übers Handy einzuchecken und die Tür mit einem digitalen Schlüssel zu öffnen. Wir arbeiten daran.“ In der Tat wird jedes Feedback, jeder Stolperstein, jeder Bug für die Weiterentwicklung der digitalen Services wie dem Check-In oder dem Guest-Journey-Mailing genutzt: „Wir lernen dazu, wir sehen, wo wir Verbesserungspotenzial haben. Und da ist es natürlich schön, Partner wie die Telekom an der Seite zu haben, mit denen man diese Verbesserungen schaffen kann. So sind unsere Gäste später noch glücklicher als vorher. Und für uns ist das ein Wettbewerbsvorteil.“

Die Telekom sitzt indes auch bei einem weiteren Unmüßig-Projekt in Freiburg, dem Green City Tower, im Boot: In dem 15 Etagen hohen Landmark-Gebäude − mit einer durch Kräuter wie Rosmarin und Thymian begrünten Fassade − liegt der Fokus der 54 Einheiten auf Gästen aus dem Short- und Midstay-Segment. Statt eines BPA wird die Telekom Fiber to the home (FTTH) mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1.000 Mbit/s legen. „Unsere Kunden kriegen von uns nicht eine Standardlösung für alles“, sagt Telekom-Vertriebsleiter Heizler. „Für jeden Standort suchen wir die beste Lösung aus unserem großen Portfolio.“

Beiden Standorten gleich bleibt die virtuelle – und damit absolut ortsunabhängig funktionierende Telefonanlage. In der Cloud PBX treffen sich bald dann das Black F House, der Green City Tower und auch die neuen Standorte, die Annabell Unmüßig und Patrick Thoma in Süddeutschland planen, zur Besprechung der nächsten Pläne. Im Breisgau stehen die Kuckucksuhren wahrhaftig auf Neuzeit.

KUNDENSTECKBRIEF BLACK F

Name: Black F House GmbH

Gründung: 2020

Hauptsitz: Freiburg

Mitarbeiter: 6

DEUTSCHE TELEKOM UND BLACK F

Die Aufgabe: Ein einwandfrei funktionierendes Kommunikationssystem ist ein fester Bestandteil des Konzepts von Black F: In den 138 Serviced Apartments treffen Schwarzwaldtradition auf Designermöbel und modernste Technologien. Letztere sollen Geschäftsreisenden die Teilnahme an Videokonferenzen und allen Gästen den Genuss von Streamingdiensten ermöglichen. 

Die Lösung: Die Telekom nutzte den bereits bestehenden Glasfaseranschluss im Nebengebäude, um im gesamten Haus einen Business Premium Access (BPA) zu realisieren. Die Bandbreite kann Black F flexibel an aktuelle Bedürfnisse anpassen und über die goingsoft-Lösung HOTAINMENT verwalten. Intern sowie in Richtung Kunden und Dienstleistern kommuniziert Black F über die virtuelle Telefonanlage Cloud PBX.

Die Vorteile: Zueinander passende Durchwahlnummern vermitteln Gästen und Service-Dienstleistern das Gefühl von Kohärenz. Durch die Skalierbarkeit der Bandbreite ermöglicht der BPA, dass Black F nur bezahlt, was wirklich benötigt wird. Gerade in der Gründungsphase sind die Einsparungen, aber auch die Skalierungsmöglichkeiten nicht zu verachten.


Der Business Premium Access der Telekom

Alles in einem Anschluss: Der Business Premium Access bildet die Basis für mehrere Dienste auf einem Anschluss. Mit dem BPA lassen sich Leistungen – von Telefonie über Internet bis hin zu Cloud-Lösungen – frei kombinieren und bedarfsgerecht skalieren. Dafür müssen keine Änderungen an einem physischen Anschluss vorgenommen werden.

Maximale Bandbreite: Der BPA ist ein skalierbarer Highspeed-Anschluss, mit dem eine garantierte symmetrische Bandbreite von bis zu einem Gigabyte möglich sind. In naher Zukunft soll der BPA sogar bis zu 10 GBit/s liefern. Dabei zahlen die Kunden nur, was verbraucht wird. 

Beliebig erweiterbar: Die Dienste des BPA können beliebig erweitert werden, etwa um E-Mail-Backup, DDoS-Defence zum Schutz der Internetverbindung oder durch die Nutzung von Qualitätsprofilen (QoS), mittels derer Dienste priorisiert werden können.

St. Augustinus Gruppe: Sichere Kommunikation über Messenger-App